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  • Lidija

12 Diversity Ball

Um 20 Uhr wurden die Tore geöffnet und das wartende Publikum konnte in eine "Traum Realität" Eintauchen in der Andersartigkeit groß gefeiert wurde. Um 21 Uhr wurde von der bezaubernden Lady Dee die Eröffnungsrede gehalten, unter anderem wurden die zahlreichen Sponsoren erwähnt. Der Hauptsponsor T-Mobile ließ sich nicht lumpen und es gab eine T-Mobile Lounge ganz in Pink gehalten mit Popcorn für die Gäste.



Sogar der Bundeskanzler, meldete sich in einer Videobotschaft, den 2000 Versammelten, um einen gelungenen Abend zu wünschen. Nicht nur das die Lokalität, mit einem Lift und einem Behinderten WC, vollständig berollbar war, auch wurde alles was auf der Bühne gesprochen worden ist in Gehörlosensprache übersetzt. Als Schirmherr (Ehrenschutz) wurde Sozialstaatrat Peter Hacker herzlichst von der Veranstalterin Monika Haider begrüßt.

Die Vereinigten Bühnen Wien Schickten eine Delegation des neuen Musicals " Bodyguard" die, die Gäste in die richtige Tanz Stimmung versetzen und zu tobenden Applaus führte.Ich hatte zufällig das Glück, den Sänger und die Sängerin im Lift zu begegnen und sie haben sich spontan zu einem Foto mit mir überreden lassen.


Im Getümmel konnte ich, Michael Kiefner kennenlernen, einen der Stars des österreichischen E-Rolli Fußballs. Er fragte mich ob ich wisse was ich, ein weiterer anwesender Team Kollege und er gemeinsam hätten? Sein Kollege schaute fragend drein, ich aber wusste sofort die Antwort: wir haben den selben Rollstuhl Mechaniker, die Firma Reha-Technik. Doch was ich so an Rollstühlen an diesen Abend gesehen habe, kann ich ohne Zweifel behaupten dass da noch viele andere anwesend waren. Das hier ist jetzt keine versteckte Werbung für Rollstuhl Firmen, liebe Freunde.


Ob blind, taub oder gehbehindert, alle fühlten sich wohl. Das Motto des Abends war: Masquarade: alle möglichen Gesellen waren vertreten, keiner hätte mitbekommen wenn sich der Glöckner von Notre Dame unter uns befunden hätte. um diesen Abend der Diversität zu einem Statement der Verständigung unter vielen Minderheiten und der Leitkultur zu machen .

Etwas länger, als Cinderella, bin ich auf dem Fest geblieben und genoss die wild tanzende Menge um mich rum.




Ab und zu, hatte ich das Gefühl, dass es fast schon zu wild wurde und ich mir Sorgen um die Standfestigkeit meines Rollstuhles machen musste. Gott sei Dank, ist alles gut geblieben und der Abstand um meinem Rollstuhl war gut verkraftbar. Gesunde Menschen, vergessen manchmal, das  es für einen Rollstuhl, in einer Masse wogender Körper, gefährlich werden kann.

(dieser Text ist ein Auszug aus einer Reportage, die auf https://www.nova-online.at/  veröffentlicht wird, Copyright bei mir)

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