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  • Lidija

13.02.2021: Wien wird sich noch zur Demo–Metropole Österreich entwickeln


Fotografien Frau Doris

Von Organisatoren-Seite wurden bis zu 10 Demonstrationen angemeldet, aber nur 2 hatte man seitens der Wiener-Landespolizei genehmigt. Wie schon beim letzten Mal, gab es auch an diesem Samstag ein interreligiöses und Interkonventionelles Gebet, diesmal auf dem Stephansplatz. Ab 13 Uhr versammelten sich einige Interessierte und auch einige Medienvertreter machten Interviews, mit den Anwesenden die dazu Lust hatten. Der Organisator Herr Andreas Ehrlich von "HonkforHope" glänzte heute in seiner Rolle als "Vorbeter", denn diesmal war seine Veranstaltung auch von Polizeiseite nicht verboten worden. Jedoch, der Autokorso den ebenfalls Herr Ehrlich mit organisieren wollte, erhielt keine Erlaubnis. Mit einer fadenscheinigen Begründung, der Corso würde an einer Covid-19-Teststation vorbeifahren und würde diese blockieren. Dies ist in der heutigen Zeiten leider verboten. Nach dem Gebet zogen die Demonstrierenden weiter zur nächsten erlaubten Kundgebung.



Diese trug den Namen: "Für die Rechte unserer Kinder". Beginn war 14 Uhr am Karlsplatz. Der Herr der diese Kundgebung angemeldet hat, war Martin Kaser, gebürtig aus Frankenburg. Er konnte in letzter Zeit viel Erfahrung auf diesem Gebiet sammeln denn nur einen Tag vorher, war er Veranstalter der Kundgebung "Für die Öffnung der Schulen für alle und gegen einen Test-Zwang und Masken-Pflicht bei Kindern.", vor der Bildungsdirektion in Linz. Auch hat er eine Petition ins Leben gerufen, mit dem passenden Namen: "Keine Test-Pflicht für unsere Kinder". Diese Petition richtet sich an die österreichische Bundesregierung, diese solle umgehend den Test-Zwang an Schulen wieder einstellen. Einen Link zu dieser Petition findet ihr unten in den Quellenangaben.


Martin Kaser, Ulrike Strohmaier

Eine halbe Stunde, vor dem eigentlichen Beginn, fühlte sich der Resselpark, der als Grünfläche vor der Karlskirche als Zierde angebracht ist, voller Menschen. Als Bühne sollten die Treppenflut dienen, die zur Karlskirche hinauf führt. Um 14 Uhr eröffnete Herr Martin Rutter, mit einer Rede, die Versammlung. Die Menge jubelte und machte auf andere Weise Radau, sodass vom Inhalt der Rede, kaum jemand etwas mitbekommen hat, meiner Meinung nach. Danach ergriff Herr Kaser das Wort, er machte mit deutlichen Worten darauf aufmerksam, dass die schwächsten in der Kette, die Kinder, das größte Nachsehen haben. Ein flammender Appell gegen die Schnell-Tests an Schulen die unsere Kinder an sich selbst durchführen müssen. Natascha Strohmeier begleitete einen jungen Schüler (14 Jahre alt) auf die Bühne der erzählte, dass man Kindern diese Maßnahme nicht zumuten kann und den Erwachsenen auch nicht.


Unterdessen war der Platz gerammelt voll gelaufen  die Polizei spricht von 2.000 Menschen, doch auf den Bildern sieht es nach viel mehr aus. Die Polizisten verteilten ordentlich Strafzettel für Nichteinhaltung des 2 m Abstand und wegen des verweigern der Maske. Sie drohten mit Auflösung der Versammlung, damit das nicht geschehe, wurden immer wieder mahnende Worte an das Publikum gerichtet. Obwohl alle anwesenden friedlich waren, kreiste ein Polizeihubschrauber die ganze Zeit über dem Geschehen. Sodass um 15:00 Uhr die Kundgebung ordentlich, vom Organisatoren-Team, beendet werden konnte. Es wurde zu einem Spaziergang aufgerufen. Unter Rufen wie "Frieden, Freiheit, keine Diktatur" setzte sich die Masse Richtung Ringstraße in Bewegung. Auf der Höhe des Burgrings, hat sich die Polizei, in Stellung gebracht, um den Demozug zu stoppen.


Der Platz fühlte sich rasch und hinter dem Zug auf Höhe des Opernrings platzierte sich ebenfalls die Polizei und kesselte die Menschen ein. Da die meisten Demonstranten auch schon das letzte Mal dabei waren, kannten sie diese Taktik und Bogen in Richtung Innenstadt ab und ließen sich auf der Ringstraße nicht einkesseln. Über die Kärntnerstraße ging es bis zum Stephansdom, wo man zu einer besinnlichen Pause zusammenkam. Wie ein Gebet halten die Rufe "Kurz muss weg! Amen".

Die versammelten wollten vom Kohlmarkt über die Marienkirche, zum Heldenplatz ziehen, doch konnte die Polizei die Menge an Menschen, in einen Kessel zusammen treiben. Auf beiden Seiten stellten sich reihenweise die Polizisten auf und von hinten kam eine Staffel mit Hundeführern, um die Menge auf Distanz zu halten.


Über eine Stunde mussten die Leute geduldig warten, Mütter mit kleinen Kindern an der Hand, baten um Durchlass. Dieser wurde ihnen rigoros untersagt. Die armen Polizeihunde wurden natürlich nervös und bellten die Umstehenden aggressiv an. Nach einer Stunde gab es für die Versammelten ein Weiterkommen und es entstanden mehrere kleine Demo-Züge die, die Innenstadt für mehrere Stunden lahmlegte. Circa um 18 Uhr erreichten die Spaziergänger, die Linke Wienzeile, wo der Autoverkehr nicht gesperrt war. Man rannte einfach zwischen den Autos hindurch und die Polizei konnte nur tatenlos folgen. Um 19 Uhr wurden die restlichen "FAIRDENKER" (österreichische Ableger der Querdenker) von der Polizei nach einer Verfolgungsjagd durch die Straßen Wiens, gestellt. Alle dabei Ergriffenen wurden strafrechtlich geahndet. Sie wurden angezeigt aufgrund der Missachtung der Covid-Maßnahmen. Am Sonntag Titel der ORF in seinem online Medium,



Zitat Anfang: Festnahmen und 1.600 Anzeigen bei CoV-Demo. Rund 1.600 Anzeigen, vier Festnahmen, zwei verletzte Polizistinnen: So lautet die Bilanz der Polizei nach den verbotenen CoV-Demos am Samstag. Für Aufregung sorgten angereiste Tiroler und Fotos, die den verurteilten Neonazi Gottfried Küssel im Gespräch mit der Polizei zeigen sollen. Zitate Ende


Fotografien Frau Doris

Bis jetzt habe ich immer die Anzahl der Demonstranten auf der Homepage der Landespolizei Wien recherchieren können. Diesmal konnte ich keine Daten dazu finden, die öffentlich-rechtlichen Medien nannten eine Zahl zwischen 1.000 und 2.000 Teilnehmern. Wenn das stimmen würde, hätten nur 400 der Anwesenden keine Anzeigen bekommen und diese Theorie erscheint mir persönlich sehr abwegig. Auch müssen die Reporter des ORF, mit einer Lupe in der Menge gesucht haben, um den angeblichen Nazi aufzuspüren. Laut Polizei soll es zu 18 strafrechtlicher Anzeigen, 1.284 Anzeigen aufgrund der Missachtung der Covid-Maßnahmen, 288 Verwaltung Strafanzeigen und fünf Festnahmen gekommen sein. Aber wie wir wissen weiß der ORF das viel besser als alle anderen.



Quellennachweis:

https://twitter.com/LPDWien/status/1360870888023879680

https://wien.orf.at/stories/3090137/

https://www.openpetition.eu/at/petition/online/nein-zum-testzwang-fuer-kinder

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