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  • Lidija

Das Jahr 2020 ist überstanden!

Ich habe wie ich finde breaking news die ich heute unbedingt berichten möchte.



Doch zuerst muss ich ausschweifen, denn sonst versteht man die Geschichte nicht richtig.

März 2020 wurden in Österreich vorsorglich die Bundesgärten und Spielplätze geschlossen, während die Parks der Stadt Wien offen bleiben durften. Man stand kurz vor dem ersten Lockdown und weil andere Hauptstädte Europas diesen Schritt gegangen sind, meinte die Österreichische Volkspartei das Österreich, das ebenfalls tun sollte. Die damalige Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger, die der ÖVP angehört sagte den österreichischen Medien:" auch draußen lauert die Gefahr einer Ansteckung. Das Öffnen der Bundesgärten wäre das völlig falsche Signal.“ man soll ja schließlich zu Hause bleiben und sich nicht mit Freunden im Parks herumtreiben. Einige Wiener, die sich an diese Verordnung nicht hielten, bekamen Probleme mit der Polizei. Ein Mann bekam eine Geldstrafe in Höhe von 500 € verhängt, weil er zu lange auf einer Parkbank gesessen hat. Das österreichische Bundesverfassungsgericht hat aber dann alle Verordnungen des ersten Lockdowns als ungültig erklärt.



Meine lieben Freunde jetzt springen wir wieder in die Gegenwart. Die liebe Frau Elisabeth Köstinger (von der ÖVP) ist jetzt nicht mehr Landwirtschaftsministerin, sie wurde befördert zur Tourismusministerin und selbstverständlich hat sich nicht nur ihr Ministertitel geändert, nein auch ihre Einstellung. Ich lese euch jetzt aus der Wiener Medienplattform, meinbezirk.at vor:

Tourismusministerin Köstinger hat sich aufgrund der Coronapandemie für eine Öffnung der Schanigärten im Winter ausgesprochen. Zuvor hatte dies bereits die Wirtschaftskammer gefordert, um die angeschlagene Gastro Branche in Österreich während der Krise zu unterstützen. Auch Bundeskanzler Sebastian Kurz (auch von der ÖVP) will die Wirtschaft im Winter entlasten und will daher Schulen und Skigebiete offen halten.

Hat die liebe Frau Köstinger nicht noch vor einigen Monaten gesagt, dass man sich gerade unter freiem Himmel nicht allzu lange aufhalten soll. Eine weitere Frage stellt sich. Ist das Gedränge an den Skiliften weniger gefährlich als das Anstellen an einer Kasse bei einem Bekleidungsgeschäft? Doch lesen wir einfach mal weiter.



„Die Nutzung eines Schanigarten soll auch im Winter problemlos möglich sein. Darum wäre es wichtig, dass die Länder und Gemeinden bürokratische Auflagen und Beschränkungen reduzieren" hieß es in einer Aussendung der Ministerin. Eine "kleine Winteröffnung" in Wien reiche in der aktuellen Situation nicht aus. Laut der Ministerin würde eine Öffnung der Schanigärten über den Winter einige Vorteile mit sich bringen. So bestehe im Freien beispielsweise ein geringeres Ansteckungsrisiko und auch der Konsum habe positive Effekte auf Wertschöpfung und Beschäftigung. Köstinger sprach sich auch für eine Refundierung für heuer bereits bezahlte Schanigarten Gebühren aus. Städte und Gemeinden sollen diese zurückzahlen, so der Appell der Ministerin. Fragen zu den Öffnungszeiten und etwaige Kritik von Anrainern wollte Köstinger nicht beantworten.



Schon bei dem Fall Ischgl haben wir gesehen, dass die Wintersport-Tourismusbranche eine starke Lobby hat. Zuerst dachte ich mir: schön, die Frau Ministerin hat durch die wissenschaftlichen Erkenntnisse sich eine neue Meinung zulegen können. Doch wieso dürfen dann z.b. Kaffeehäuser und Gaststätten mit Außenbereich, in Wien nicht auch geöffnet haben? Ich dachte, die Wirtschaftskammer in Wien hätte die Politiker auch gut im Griff. Der 3. Lockdown hat in Österreich am 26. Dezember begonnen. Zu Weihnachten am 24. Dezember wurden die Skilifte in Österreich geöffnet. Meiner Meinung nach hat das ein gewisses Geschmäckle. Wenn ihr wisst, was ich meine?



Heute ist also Silvester. Das wird das leiseste Silvester, seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges sein. Dieser Moment wird in die Geschichte eingehen und unseren Nachfahren ein Mahnmal für politische Entgleisungen, werden. Schließlich habe sogar ich stärkere Grippewellen erlebt. Wir dürfen die Hysterie bei der Vogel und Schweinegrippe nicht vergessen. Damals haben sie es auch probiert, doch hat anscheinend die Indoktrinierung der Gesellschaft noch nicht gefruchtet. Diesmal haben sie die gut meinenden politischen Kräfte in die Knie gezwungen. Wie schon unser Bundeskanzler Kurz sagte, er sehe ein Licht am Ende des Tunnels, möchte ich aber den Teufel an die sprichwörtliche Wand malen. Ich glaube, nicht dass sich die Bevölkerung noch mehr gefallen lassen würde, aber ich denke wir befinden uns gerade ca. in der Mitte dieses Tunnels. Wenn die Lockdowns wobei sind und die Fördermittel verbraucht, wird es noch ein böses Erwachen für die Wirtschaft geben. Ich prognostiziere der österreichischen Regierung das gleiche Schicksal, dass damals die englische Regierung hatte, nachdem der Zweite Weltkrieg vorbei war. Sie wurden abgesetzt und sind in der Vergessenheit versunken. Den aktuellen österreichischen Politikern möchte ich noch wünschen, dass es ein gerichtliches Nachspiel haben wird. So möchte ich mich bei euch verabschieden, denkt immer daran tut nichts was ich getan hätte, wenn ich gesund wäre...


Quellennachweiß:

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/chronik/wien/2056562-Strafverfahren-nach-Parkbanksitzen-in-Wien-eingestellt.html

https://www.derstandard.at/story/2000116419056/in-wien-bleiben-schoenbrunn-und-andere-bundesgaerten-geschlossen

https://www.meinbezirk.at/c-politik/offene-skigebiete-und-schanigaerten-im-winter_a4228068

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