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  • Lidija

Immer Ärger mit dem Fahrtendienst. #1

Wenn man in einem elektrischen Rollstuhl sitzt und sich krank fühlt, ist der Gang zum Arzt, eine kleine Herausforderung. Die Fahrtendienste machen nur Freizeitfahrten, jedoch keine Fahrten zum Arzt oder ins Spital. Das ist mir nicht neu. In Wien ist es so geregelt, dass es eine Leitzentrale gibt, an die man sich wendet und diese schicken einen dann einen Wagen, der diese Fahrt macht, zu.


Anfang dieser Woche, habe ich versucht eine Fahrt zu einem Neurologen zu bestellen. Der Dame am Telefon sagte ich, dass es ganz wichtig wäre dass, meine Assistentin in meiner Nähe sitzt, sodass sie in einer Kurve, meinen Kopf stabilisierend halten kann.

Die Dame am Telefon hat nur Assistenz verstanden und sich darauf gedacht, dass ich wohl medizinisch nicht stabil wäre und aus diesem Grund hat sie gemeint, dass sie für meinen Fall nicht zuständig wäre und ich mich an die Rettungskräfte wenden soll.


In Wien gibt es mehrere Busse, speziell für den Transport von behinderten Menschen.

Jetzt muss man wissen, dass kein normaler Rettungswagen, einen schweren elektrischen Rollstuhl in ihren Wagen mitnehmen kann. Doch diese Tatsache war meinem Gegenüber aber sowas von egal, dass ich durch das Telefon hindurch ihr grantiges, arrogantes Gesicht erahnen konnte.


Zwei Tage habe ich es versucht telefonisch dieses Missverständnis zu klären, aber immer war dieselbe Telefonistin in dieser Zentrale zu erreichen. Ich konnte es nicht in Worte fassen, wie diskriminiert ich mich gefühlt habe. Schließlich sah ich es ein und übergab die telefonische Klärung an meinen Assistenten ab.


Dieser hat viel mehr Geduld als ich, besonders erfahren, scheint er mir, mit Ämtern und anderen staatlichen Stellen, zu sein. Nach wenigen Minuten, wurde nicht durch die übliche Telefonistin, sondern durch ein Gespräch mit dem anwesenden Schichtleiter die Sache ziemlich schnell geklärt und man teilte mit, dass ich natürlich auch wieder gefahren werde.


Das ist die typische Wiener Bürokratie – die viel gerühmte und belächelte!



Das bin ich, wie ich in einen dafür umgerüsteten Bus einsteige.

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