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  • Lidija

Impfungen (1Teil) - Bei schwerkranken Menschen, oder Patienten über 65 Jahre

Experten waren sich einig, wenn die Impfung da sei, würde man zuerst die sogenannte "Risikogruppe" mit dem begehrten Stoff versorgen. Ende 2020 war es dann so weit. Ich habe schon darüber berichtet, dass ältere Personen die in Altenheimen Leben, geimpft wurden, danach verstorben sind. Mitte Januar 2021 machte Norwegen von sich reden. Der Kurier Titel:

Zitat Anfang: Norwegen warnt vor Impfrisiken für schwerkranke Menschen über 80 Jahre. Todesfälle nach der ersten Teilimpfung. An sich harmlose Nebenwirkungen können bei schwachen Personen schwere Reaktionen auslösen. Zitate Ende.

Das kann ich nur bestätigen von meinen früheren Influenza-Impfungen. Wenn das Immunsystem auf die Impfung reagiert, merkte ich das folgendermaßen: Mir wurde schlecht, ich bekam Fieber und Zustände als hätte ich aktuell die Grippe. Einmal waren diese sogenannten Nebenwirkungen, bei mir, so stark, dass ich mit der Rettung ins Spital musste. Durch meine Grundkrankheit ist mein Körper sehr geschwächt. Dann fühle ich mich wie ein Halm im Wind, wenn der Wind etwas fester blasen würde, würde ich abbrechen. Das liegt in einer höheren Macht. Ich bin nicht gläubig, aber wer lässt den Wind stärker wähen in diesem Vergleich? Gespannt las ich den Artikel weiter.

Zitat Anfang: Laut norwegischen Gesundheitsbehörden könnten Covid-19-Impfstoffe für einen kleinen Teil sehr alter, gebrechlicher und unheilbar kranker Menschen zu viele Risiken bergen. Ein derartiges Statement hat jetzt Norwegens Gesundheitsagentur veröffentlicht, berichtet bloomberg.com. Die Agentur beruft sich dabei auf die Überwachung der Impfstoff Auswirkungen bei dem bereits geimpften. Zitat Ende

Was war geschehen? Das Problem, in Norwegen, trat vermehrt mit dem AstraZeneca Vakzin auf. 23 Menschen sind nach der Impfung verstorben, in Norwegen, sie waren alle über 80 Jahre alt. Sie wurden mit dem Biontech/Pfizer Präparat geimpft. 13 Leichen wurden obduziert das Ergebnis:



Zitat Anfang: Herkömliche, an sich unbedenkliche und normalerweise rasch vorübergehende Nebenwirkungen wie Fieber oder Unwohlsein können zu schweren Reaktionen bei sehr gebrechlichen, schwerkranken und dadurch stark geschwächten älteren Menschen beigetragen haben. Zitat Ende.

Der Direktor der norwegischen Arzneimittel Behörde, Steinar Madsen, beruhigt aber auch, dass sich diese Komplikationen ausschließlich bei geschwächten Personen zeige. Zitat Anfang: diese Fälle beunruhigen uns nicht. Es ist ziemlich klar, dass diese Impfstoffe ein sehr geringes Risiko haben, mit einer kleinen Ausnahme für schwächere Patienten. Zitat Ende. Älteren und kranken Menschen wird aber von einer Impfung abgeraten. Das würde ich genauso machen. Jetzt möchte ich wieder auf meine Situation eingehen. Ich leide an: spinale Muskelatrophie Werdnig Hoffmann. Bei Wikipedia kann man darüber lesen;

Zitat Anfang: Die spinale Muskelatrophie (SMA) ist ein Muskelschwund, der durch einen fortschreitenden Untergang von motorischen Nervenzellen im Vorderhorn des Rückenmarks verursacht wird. Sie tritt selten auf (1/10.000 Geborene). Der Rückgang dieser sogenannten 2. Motoneurone bewirkt, dass Impulse nicht an die Muskeln weitergeleitet werden. Lähmungen mit den Charakteristika Muskelschwund (Atrophie) und verminderte Muskelspannung sind die Folge. Sind Hirnnerven betroffen, kommt es auch zu Einschränkungen der Schluck-, Kau- und Sprechfunktionen. Hierbei spricht man von einer spinobulbären Muskelatrophie Typ Kennedy (SBMA) oder einer progressiven Bulbärparalyse. Zitat Ende.

Bei mir haben schon leichte Formen von grippalen Infekten zu Aufenthalten auf Intensivstationen geführt. Einmal musste ich auch für 3 Wochen in ein künstliches Koma versetzt werden, damit mein Körper die Möglichkeit hatte, sich von der Infektion zu erholen. Ich empfinde mich als Risikogruppe im Sinne von, dass ich daran versterben könnte. Um Experten bei meiner Situation zu rate zu ziehen besah ich mir das aktuell zu Covid verfasste Dokument. Dort stehen einige interessante Aspekte drinnen, die ich jetzt zitieren möchte.

Zitat Anfang: Diese Impfstoffe wurden an gesunden Probanden (Testpersonen) ohne schwerwiegende Grunderkrankung getestet und zeigten bei diesen eine Wirksamkeit von über 90%. Die Nebenwirkungen waren gering und bestanden aus Schmerzen an der Injektionsstelle, Fieber, Schüttelfrost und Muskelkater über Tage. Menschen mit einer neuromuskulären Erkrankung waren nicht in die Testprogramme eingebunden. Die bisherigen Studien zur Entwicklung der Impfstoffe wurden nur an gesunden Menschen im Alter von 12 bis 85 Jahren durchgeführt. Es ist nicht bekannt, dass jemand unter ihnen eine neuromuskuläre Erkrankung oder neuromuskuläre Symptome gehabt hätte. Es gibt also keine Hinweise auf spezifische Auswirkungen für Menschen mit neuromuskulären Erkrankungen oder Auswirkungen auf den neuromuskulären Krankheitszustand durch die Impfung. Es ist aber davon auszugehen, dass Menschen mit einer Muskelerkrankung durch die Wirksamkeit des Impfstoffes keinen Einfluss auf ihren neuromuskulären Zustand zu erwarten haben. Zitat Ende.

Ach so ist das. Es wurden nur gesunde Personen mit dem Wunderstoff behandelt, Erkrankungen wie meine, wurden gar nicht berücksichtigt und auf diesen Fakten soll ich jetzt glauben, dass es für mich ungefährlich wäre. Nur, weil ein Experte es vermutet oder für wahrscheinlich hält. Ich weiß nicht wie es Euch dabei gehen würde, aber ich habe für mich die Entscheidung getroffen dass ich kein "russisches Roulette" Spiele.

Bei Menschen über 65 Jahren in Österreich, versterben 43 % aller Corona Toten in Alters- und Pflegeheimen, so titelt es die Wiener Zeitung am 26.01.2021. Die NEOS stellten im Parlament die Anfrage wie viele verstorbene es in alten und Pflegeheimen in Österreich gebe. Bis zum 25.01.2021 sind in ganz Österreich 7.451 Covid-19 Opfer verzeichnet worden, davon sind 3.245 in Alters- und Pflegeheimen verstorben. So zumindest die Aussage von Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne).


Anschober@BKA Sozialministerium.at

Nun pochen auch die NEOS auf die Einhaltung des Impfplanes, die Risikogruppe solle zuallererst in den Genuss des Zaubertrankes kommen. Ich muss zugeben bis zum jetzigen Zeitpunkt die Corona-Schutzimpfung-Fachinformation des österreichischen Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz noch nicht gelesen zu haben. Ich weiß noch nicht, in wieweit das Ministerium auf die Aussagen der norwegischen Kollegen eingegangen sind. Nun wartet ganz Österreich auf das Vakzin des britisch/schwedischen Herstellers AstraZeneca welches Ende Januar zugelassen wurde und ab Februar geliefert werden soll. Dieses ist jedoch nur zugelassen für Menschen unter 65 Jahren und auch nicht für Risikogruppen geeignet.

https://www.krone.at/2327275

www.muskelforschung.at/muskelforschung/wp-content/uploads/2021/01/Antworten-OeMF-COVID-Impfung-final-per-12-01-2021.pdf

https://kurier.at/wissen/gesundheit/norwegen-warnt-vor-impfrisiken-fuer-schwer-kranke-menschen-ueber-80-jahre/401157432

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